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5x5 = 25 Verbände für NÖ Nr.2


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Wir stellen die 25 niederösterreichischen Umweltverbände mit 25 kurzen Geschichten in 5 Folgen vor. Hier die 2. Folge davon:

Die gute alte Post: Abfallberatung analog UND digital


Die Abfallberaterin Dr. Martina Kapfinger aus Gänserndorf ist normalerweise das ganze Jahr in Schulen unterwegs und hält Workshops zu den Themen Abfalltrennen und -vermeiden, Papier, Lebensmittel im Abfall und Elektroaltgeräte ab.
Aufgrund des Coronavirus mussten 2020 über 60 Workshops abgesagt werden. Damit die Schüler und Lehrer aber trotzdem betreut werden, erhielten alle Klassen zu den Themen, die sie gebucht hatten, Infomaterialien am Postweg zugesandt.
Diese konnte man auch über die Webseite des G.V.U in der Rubrik "Angebote" und der Unterrubrik "Bildung" ansehen und downloaden. Das sperrige Phänomen hinter diesem neuen/alten Weg? Ein analoges Signal ist eine physikalische Größe, die im Verlauf der Größe (Amplitude) als auch im zeitlichen Verlauf kontinuierliche Werte annehmen kann. Ein digitales Signal (digitus: Finger, lat.) ist eine physikalische Größe, die nur bestimmte diskrete Werte annehmen kann. Praktisch für die Kommunikationsarbeit übersetzt: Doppelt hält besser.
Denn die Verbindung von analoger Post und Webseite hilft, sollten auch digitale Medien nicht verfügbar sein. Im Fall von Martina Kapfinger hätte das wohl schlimmstenfalls zur "Brieftauben Kommunikation" in Pandemiezeiten führen können, um Abfallberatung zu betreiben. So sichern Abfallberater*innen selbst in schwierigen Zeiten die Bevölkerungsinformation!
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Region MITTE
Bioabfälle bringen Trinkwassereinsparung


Die Stadtgemeinde Klosterneuburg betreibt seit den 1990er Jahren eine Kompostieranlage auf dem so genannten Haschhof. Auf der Kompostieranlage wird aus dem gesammelten Biomüll und Strauchschnitt wieder wertvoller Komposthumus hergestellt.
Diesen Komposthumus können die Bürger kostenlos in Haushaltsmengen auf dem Recyclinghof abholen und für die Düngung im eigenen Garten verwenden. Dadurch soll auch vermittelt werden wie wichtig es ist biologische Abfälle ohne Plastiksackerl in der Biotonne zu sammeln. Diese und ähnliche Aktionen kennt man gut und zeigen auch Erfolg bei der Bevölkerung. Eine Besonderheit, mitunter weniger: Auf der Kompostanlage wird in Zukunft aus den Übermengen an Strauchschnitt Ersatzbrennstoff für das neu errichtete Fernheizwerk der EVN am Standort Klosterneuburg hergestellt. Für die Entwässerung der geplanten Lagerflächen des Ersatzbrennstoffes und der besseren Bewässerung der Kompostmieten in den Sommermonaten wurde nun ein weiteres großes Sickerwasserbecken errichtet. Dadurch wird wertvolles Trinkwasser zur Bewässerung eingespart und die Kompostierung kann in den regenarmen Zeiten besser und intensiver durchgeführt werden. Richtige Abfalltrennung und die ordentliche Entsorgung von Bioabfällen ist daher mehr als nur Schutz der Natur. Es ist in Klosterneuburg Ressourcenschonung par exellence!


Region SÜD
Ist uns die Natur egal?


"WALKin TRASH out", eine im Corona-Sommer 2020 gestartete Kampagne des Abfallwirtschaftsreferates der Stadtgemeinde Mödling und des Entsorgungspartners "Mödlinger Saubermacher", zeigt auf, dass es Jahrtausende dauern kann, bis der in der Natur achtlos zurückgelassene Müll verrottet. Eine Plastikflasche etwa braucht rund 1.000 Jahre, um zu verrotten, Glasflaschen mindestens 5.000 Jahre. "Sogar eine Bananenschale liegt bis zu drei Jahren in der Natur, bevor sie abgebaut ist", weiß Abfall-Stadträtin und neue Obfrau des GVU Mödling Franziska Olischer. Im Zuge der Kampagne werden Informationsfolder an alle Haushalte verschickt, zudem sind Veranstaltungen (z.B. Informationswoche) sowie Projekte mit Schulen zur Bewusstseinsbildung geplant. Außerdem wird geprüft, ob Informationstafeln auf Parkplätzen vor beliebten Wanderrouten aufgestellt werden dürfen. Auf den Informationstafeln ist das jeweilige Wandergebiet zu sehen, über einen QR-Code kann man Wissenswertes über den Stadtwald erfahren, Piktogramme weisen auf die Verrottungsdauer der häufigsten Müllsorten in der Natur hin. Zusätzlich sollen auf den Parkplätzen Spender für Müllsäcke aus Maisstärke samt Müllbehälter sowie eine Entnahmemöglichkeit für die Info-Folder aufgestellt werden. Auch DI Daniela Jordan, die nicht nur die Abfallberaterin für den Bezirk Mödling, sondern auch Energiebeauftragte ist, blickt positiv auch das Projekt. Ein weiteres Lebenszeichen der kommunalen Abfallwirtschaft auch in Pandemiezeiten!
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Region Waldviertel

Digitaler Abfallbehälter: Zukunft ante portas

Als eine von drei Pilotstädten wurden in der Stadt Krems im Corona August 2020 sechs BigBellys für die getrennte Sammlung im öffentlichen Raum aufgestellt. Der zum Einsatz kommende, komplett solarbetriebene und damit energieautarke Abfallbehälter (eine Stunde Sonnenlicht entspricht einem Monat Betriebsdauer) steht für die Sammlung von Plastikflaschen sowie Metalldosen zur Verfügung. Mittels integrierter Müllpresse verdichtet BigBelly die Abfälle um ein siebenfaches und weist somit um ein vielfach höheres Fassungsvermögen als seine herkömmlichen Kollegen auf. Ist der Maximalfüllstand erreicht, meldet sich der Abfallbehälter automatisch per E-Mail. Mit diesem System werden die Entleerungs- bzw. Abholungsintervalle wesentlich reduziert. GF Martina Gärtner beweist damit was einerseits zu einer Arbeitszeitersparnis sowie andererseits zu einer Verringerung von CO2-Emissionen und Feinstaub führt, da Fahrtstrecken der Müllwägen eingespart werden. Das Projekt illustriert einmal mehr: Abfallwirtschaft und Klimaschutz gehören nicht nur zusammen, sie müssen als Einheit gedacht werden!
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Region WEST

Rauchst du noch und litterst du schon? No way: TAschenbecher schafft Abhilfe

15 Milliarden Zigaretten werden jährlich in Österreich geraucht, dadurch fallen 5.000 Tonnen Zigaretten Stummeln an. 80% davon landen in der Natur und wirken sich schädlich auf die Natur aus. Der Abfallverband Melk entwickelte den "TAschen¬becher", einen Mini Aschenbecher mit karitativem Hintergrund. Für die Beklebung der TAschenbecher ist die Caritas in Pöchlarn zuständig. Der TAschenbecher der NÖ Umweltverbände, ist ein praktischer Reisebegleiter für alle umweltbewussten und abfallarm lebenden RaucherInnen. Das Innovative: es ist nicht mehr nötig die Zigarette vorher auszudrücken. Diese geht in Sekundenschnelle aufgrund des Sauerstoffmangels aus. Der NÖ TAschenbecher ist ein reines Mostviertler Regionalprodukt, vom Stoppel bis zur Beklebung. Er wird in Zusammenarbeit mit karitativen Betrieben produziert und ist der ideale umweltschonende Begleiter für alle RaucherInnen. Denn das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist kein Kavaliersdelikt. Aufgrund des anhaltenden Erfolgs der Idee wird das Projekt 2021 NÖ-weit aufgesetzt und bekommt einen neuen & coolen Auftritt zur Verteilung vor Ort. Joe Kadla, Abfallberater in Melk, "Vater & Mutter des TAschenbechers zugleich" wird sich diesjährig in dieses Projekt mit seinen Weiterentwicklungsideen besonders einbringen!
https://youtu.be/Di1uKpdNWUs





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